17.9.2016 Demo's gegen TTIP und CETA in ganz Deutschland -

mindestens 320.000 Leute zeigten ihren Protest direkt ! DANKE!

Viele Sympathisanten zeigten im Vorfeld großes Interesse, falls es noch härter kommen sollte.

Nach wie vor besteht großer Aufklärungsbedarf. In Berlin war ich dabei. Hier mal eine Stellungnahme:

 

 

mein DEMO-PLAKAT

 

 

.... und ein link zur selbst aufgenommenen Rede von Jochen Fritz auf meinem neuen Youtube Kanal

"pressless"

 

...noch ein Video zu " Wir haben es satt "

 

Shit from Yesterday: Wie die SPD die Bürger versteht, kann heute, am 19 September, dem Montag nach der Demo, der allgemeinen Presse entnommen werden. Proteste für die arbeitende Bevölkerung in der Welt ist der SPD-Führung egal. Es zählt scheinbar nur, ob Herr Gabriel das "Gesicht bewahren kann" bei CETA oder nicht.

Warum ich den Aufruf starte mit "Pro America"? Ein Vorläufer beider Vertags-Konvolute ist das NAFTA-Abkommen von 1994. Dies hat nachweislich in den USA zu hohen Arbeitslosenzahlen geführt und insgesamt auch zu einem Rückgang der Mittelschicht beigetragen. Inzwischen sind die Vereinigten Staaten auf dem Weg in eine 2-Klassen-Gesellschaft. Das bestätigen auch US-Wirtschaftswissenschaftler. Gleichzeitig warnen sie die Euröpäer und besonders die Deutschen davor, die "Amerikaner" wieder mal zu kopieren. "Alle Affen machen nach", ist also das falsche Signal. "Pro America" bedeutet deshalb: unterstütze auch Du die Amerikaner, die TTIP und CETA auch nicht wollen, und die amerikanische Arbeiterschaft von Canada bis Mexico. Denn die werden unter TTIP und CETA genauso Probleme bekommen, wie wir selbst. Wer denkt, ich tische da zuviel auf, der halte sich an Professor Robert Bernard Reich, US-Arbeitsminister von 1993-97. Interview in: Spiegel-Online

Meine Meinung: immer wieder melden Befürworter die positiven Seiten von TTIP und Co., wie Angleichung der Normen. Ja, geht's noch? Da hat doch niemand was dagegen. Deshalb muss doch aber kein Sack von Verträgen der unterschiedlichsten Art unterzeichnet werden. Und wenn die hiesigen Großunternehmer partout alles haben wollen - mit Hilfe ihrer Lobbyisten -  durch die Politiker - dann sollten wir auch alles fordern, wie z.B. die Sammelklage, genauso wie in den U.S.A. Ob sie es dann immer noch wollen?  Vor kurzem hörte ich folgende Meinung eines Jungpolitikers: es ist doch nicht so schlimm, wenn landwirtschaftliche Unternehmen aus den U.S.A. ihre Produkte bei uns verkaufen - unsere deutschen Bauern könnten das ja dann auch in Amerika. Hallo? Der Globus in Originalgröße zeigt da ziemliche Entfernungen. Transporte von Lebensmitteln, die es auf allen Kontinenten gibt, sind kontraproduktiv für die Schadstoff-Emissionen. Katalysatoren haben bis jetzt nur wenige Kreuzfahrtschiffe auf freiwilliger Basis. Flugzeuge schon gar nicht. Aber es gibt noch mehr Gründe dagegen zu sein - meine Auflistung in dem neuen Artikel:

TTIP & Co - was ist noch gefährlich daran?