Als erstes das gleiche Spiel wie immer bei dieser Geschichte: was für eine Biogasanlage soll es denn sein? Wir nehmen wieder mal die Kategorie Maisgasanlage, der Typ von dem wir überschwemmt werden, und in Ermangelung einer lebenden Person zu diesem Fachwissen, schauen wir uns im WWW um. Dort suchen wir natürlich die versierten Autoren, keine Schwarzmaler oder Verfechter von Verschwörungstheorien, sondern Seiten von landwirtschaftlichen Verbänden oder Informationen der Bundesregierung. Auch bei europäischen Nachbarn, so man es lesen und verstehen kann, finden sich so einige Vergleichsmöglichkeiten. In unserer Sprache können also Schweiz und Österreich sehr interessant sein, ohne besondere Kenntnisse. Wer der Tabellenkalkulation mächtig ist, baut sich da was Schickes zusammen, ansonsten machen es auch Papier und Bleistift, Kopf und Taschenrechner oder ansonsten nur der Kopf. Wann immer etwas ermittelt wird, empfiehlt sich eine Speicherung der Seite auf dem Rechner oder einem Medium. Genauso, wie im Internet etwas lange herum geistern kann, was vom Autor schon längst gelöscht wurde, genauso schnell kann auch etwas verschwinden. Gute Recherche und Beweismittel sind wichtig, wenn es um eingenebelte Fakten geht. Als nächstes muß bei dieser Materie ausgelotet werden, welche Fachbegriffe und Mengeneinheiten, Maße und Kräfte im Spiel sind. Spätestens dann wird klar, wie geschickt hier die Öffentlichkeit getäuscht werden kann, mit Zahlen und Begriffen jongliert wird, um ein „Friede-Freude-Eierkuchen-Projekt“ zu bewerben, das uns allen das Geld aus der Tasche zieht. Das weder umweltfreundlich noch zukunftsweisend ist. Das Abzockern die Taschen füllt. Während  die Betriebskosten bei Solar und Wind überschaubar sind, fallen bei Maisgas und weiteren Agro-Gas-Anlagen zusätzlich Produktionskosten an. Was bei anderen Öko-Kraft-Erzeugern praktisch kostenlos geliefert wird, nämlich Wind und Sonnenenergie, muß bei den genannten Anlagen jedes Jahr als begehrter Rohstoff angebaut werden. Als Reststoffverwerter eine gute Idee, wird hier die Biogasanlage zur Bedrohung.

Es sind zuletzt nicht nur die gut kaschierten Produktionskosten, sondern auch die diversen entstehenden Nebenkosten auf internationaler Ebene. Lebensmittel und Futtermittel - die nicht bei uns angebaut werden können, weil die Flächen uneffektiv und unethisch als Energierohstoffacker verschwendet werden - müssen aus dem Ausland  importiert werden. Schon die zum Anfang sichtbar gemachten Kosten belegen eindeutig, in der freien Marktwirtschaft sind diese Anlagen absolut unrentabel. Es sei denn, an allen Ecken und Enden wird subventioniert. Und genau das passiert, blind wird in eine völlig aus dem Ruder laufende Technik investiert. Aus einer guten Idee für Reststoffverwertung wird eine für Mensch und Natur schädliche Geldtauschmaschine geschaffen. Unser Agrarsystem muss dringend überarbeitet werden, bevor als nächstes die deutschen Bauern wegrationalisiert werden.

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Die Gegner der genannten Anlagen hoffen auf Unterstützung. Diese kann unter anderem durch Aufklärung im Bekanntenkreis oder in der eigenen Familie erfolgen.

Mehr Text und Rechenbeispiele demnächst.

Fürs erste einige links zur eigenen Recherche:

http://www.hekaya.de/txt.hx/die-schildbuerger-bauen-ein-rathaus--sage--schildbuerger_2

http://www.eva-verbund.de/themen/oekonomie/ergebnisse/was-kostet-maissilage.html

http://www.inkota.de/fileadmin/user_upload/Material/hegl/infoblaetter/INKOTA_Infoblatt7_Klimawandel.pdf